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Der ehemalige Seelsorgebereich Erlangen Nord-Ost (bis 31.8.2019)

Entstehung     

Situation   /   Zeitplan   /   Entscheidungskriterien   /   Gemeinden   /   Vereinbarung

Situation im Erzbistum Bamberg und im Dekanat Erlangen

Das Erzbistum Bamberg hatte im Jahr 2004 aufgrund des Rückgangs der Kirchensteuereinnahmen (weniger Arbeitnehmer, mehr Kirchenaustritte) deutlich weniger Geld zur Verfügung als in den letzten Jahren. Die Bistumsleitung schaltete daher eine Unternehmensberatung ein und begann einen "Konsolidierungsprozess", der die Seelsorge in den Gemeinden trotz der Finanzmängel sicherstellen sollte. Alle Kirchengemeinden, vertreten durch Pfarrgemeinderat [PGR], Kirchenverwaltung [KV] und Hauptamtliche, wurden beauftragt, sich zu Seelsorge-Einheiten zusammenzuschließen - auf dem Land waren kleinere Einheiten, in der Stadt eher größere Einheiten möglich.

Um diese neuen Seelsorgeeinheiten zu betreuen, standen für das gesamte Dekanat Erlangen 21 Priester zur Verfügung  (Stand 2005, Tendenz altersbedingt abnehmend). Gemeinde- und Pastoralreferenten wurden den Seelsorgebereichen nach einem Schlüssel (entsprechend der jew. Katholikenzahl) zugeteilt.

Die Finanzmittel sollten nicht mehr nach Bedarf verteilt werden, sondern nach einem Schlüssel, der sich an der Katholikenzahl (90 % Gewichtung) und der Gemeindefläche (10 % Gewichtung) orientiert.

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Vorgegebener Zeitplan       

  • bis Ende Juli 2005:  Welche Kirchengemeinden bilden eine neue Seelsorge-Einheit?
  • bis   Herbst   2005:  Form der Zusammenarbeit (lose, enger verbunden oder als Fusion)
  • ab 1. Januar 2006:  Bamberg verteilt Geldmittel nach dem neuen Schlüssel
  • bis  Februar 2006:  Der detaillierte Plan für jedes Dekanat muss in Bamberg vorliegen

Folgende Kriterien waren hilfreich:    

Gemeinde-Kurzcharakteristik, Geschichte, Daten, Helfer/innen, Gremien, Gruppen und Kreise, Zusammenkünfte, Aktionen, Ökumene, Gebäude.

Gemeinden im Norden und Osten Erlangens    

Aus vier Pfarreien im Norden und Osten Erlangens haben am 16. Sept. 2005 in Bubenreuth die Pfarrer, der Pastoralreferent, die Kirchenpfleger und die PGR-Vorsitzenden eine "Absichtserklärung" zur Bildung eines Seelsorgebereichs "Erlangen Nord-Ost" für ihre Gemeinden unterschrieben:

  • St. Josef, Baiersdorf, mit St. Marien, Hagenau,
  • Maria Heimsuchung, Bubenreuth, mit St. Elisabeth, Möhrendorf,
  • St. Theresia, Erlangen-Sieglitzhof mit Buckenhof und Buckenhofer Siedlung,
  • St. Kunigunde, Uttenreuth mit Weiher, Kalchreuth, Spardorf u.a.

Damit wurde eine zukunftsfähige Größe von über 12.000 Katholiken auf einer Fläche von ca. 56 km2 erreicht. Aufgrund der räumlichen Nähe werden jeweils die drei Gemeinden im Erlanger Norden und die beiden Gemeinden im Erlanger Osten stärker zusammenarbeiten. Noch zu klären waren die rechtlichen Grundlagen der zu wählenden Kooperationsform (Pfarreienverbund, Pfarreiengemeinschaft, Fusion), die Kooperationsfelder (z.B. Kommunionvorbereitung), die Leitung und das Gebäudekonzept für den Seelsorgebereich.     

Kooperationsvereinbarung    

Am 8. Februar 2006 war es dann so weit:  in Bubenreuth unterschrieben die Pfarrer, der Pastoralreferent, die Kirchenpfleger und die PGR-Vorsitzenden die 
  


zur Bildung des
Kath. Seelsorgebereichs "Pfarreienverbund Erlangen Nord-Ost".

Am Pfingstsonntag, dem 4. Juni 2006, wurden schließlich alle Seelsorgebereiche der Erzdiözese Bamberg durch Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick in einer feierlichen Vesper im Bamberger Dom in Kraft gesetzt.  

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